Tarifvertrag deutsche telekom it gmbh

ver.di und die Deutsche Telekom Privatkundenvertrieb GmbH (PVG) haben einen Tarifvertrag über Kurzarbeit vereinbart, der Betriebsbedingte Kündigungen bis zum 31. Dezember 2023 ausschließt. Die bestehende Subvention für kurzarbeit wird von derzeit 80 % auf 85 % des Bruttolohns im Verhältnis zum Bruttolohn erhöht! ver.di und der Verband der öffentlichen Arbeitgeber (VKA) haben sich am 1. April 2020 auf einen Tarifvertrag geeinigt, der Kurzarbeit im kommunalen Bereich und damit auch für Sparkassen-Beschäftigte betrifft. Die Vereinbarung regelt und erhöht die Kurzarbeiterpauschale je nach Bezahlung auf 90/95 Prozent sowie den Ausschluss von Kündigungen aus betrieblichen Gründen während der Kurzarbeit und drei Monate danach. ver.di und der Arbeitgeberverband der Versicherungen haben einen auf ein Jahr befristeten Tarifvertrag für Kurzarbeit unterzeichnet, der die Kurzarbeiterentschädigung auf 90 Prozent oder 95 Prozent des Nettolohns erhöht. Während der Laufzeit der Kurzarbeitsvereinbarung sind die Arbeitnehmer auch aus betrieblichen Gründen vor Entlassungen geschützt. Das gilt für die deutsche Gewerkschaft ver.di, die mehrere Tarifverträge ausgehandelt hat, um die Löhne für Arbeitnehmer während der Pandemie in Branchen vom Einzelhandel über die Finanzierung bis hin zum Gesundheitswesen zu erhöhen. Die Deutsche Telekom wurde 1995 nach der Privatisierung der Deutschen Bundespost gegründet und beschäftigt derzeit rund 160.000 Mitarbeiter in Deutschland (Stand: 31. Dezember 2006). Etwa 40 % der Beschäftigten haben nach wie vor den Beschäftigungsstatus von Beamten. Dies bedeutet, dass sie vor Entlassung geschützt sind, aber auch, dass sie von Tarifverhandlungen ausgeschlossen sind, da ihre Bezahlung und bedingungen gesetzlich festgelegt sind. Rund 32 % der Aktien werden nach wie vor direkt oder indirekt vom deutschen Staat kontrolliert.

Seit der Privatisierung wurde das Unternehmen mehrfach umstrukturiert. Im März 2004 schlossen ver.di und die Deutsche Telekom einen sogenannten “Beschäftigungspakt”, der einen Rahmentarifvertrag darstellt, mit dem die Gewerkschaft Zugeständnisse im Austausch gegen begrenzte Arbeitsplatzgarantien (DE0405205F) machte. In dieser Hinsicht wurde die Wochenarbeitszeit von 38 auf 34 Stunden reduziert, wobei nur eine Teillohnvergütung für die Arbeitnehmer gilt. Das Unternehmen erklärte sich im Gegenzug bereit, dass die Beschäftigung im Laufe der Jahre 2004-2005 stabil bleiben und es vor dem 31. Dezember 2008 keine erzwungenen Entlassungen geben werde. Am 29. Juni 2007 betonte der Verhandlungsführer von ver.di, Lothar Schröder, in einer Pressemitteilung, dass die Gewerkschaft in der Lage gewesen sei, die Nominallöhne für bestehende Mitarbeiter zu sichern und den Schutz vor Zwangsentlassungen zu verlängern. Gleichzeitig räumte Herr Schröder ein, dass die Verlängerung der Wochenarbeitszeit ein bitteres Zugeständnis sei. Er war jedoch der Ansicht, dass die Drohung der Deutschen Telekom, Mitarbeiter auch ohne vorherige Vereinbarung zu verlagern, ernst genommen werden müsse; In diesem Fall befürchtete die Gewerkschaft, dass das Unternehmen den betroffenen Arbeitnehmern noch schlechtere Bedingungen auferlegt hätte. Die Deutsche Telekom unterhält im Rahmen des Europäischen Betriebsrats (EBR) einen intensiven Austausch mit Arbeitnehmervertretern bei Tochtergesellschaften und verbundenen Unternehmen in den EU-Mitgliedstaaten. Der EBR besteht derzeit aus 32 Mitgliedern (neu im November 2016 konstituiert).

Sie hat sich seit vielen Jahren als wichtiger Dialogpartner der Deutschen Telekom etabliert und vertritt die Interessen der Mitarbeiter der Deutschen Telekom Gruppe in den EU-Ländern. Aufgrund der in den letzten Jahren vermehrten grenzüberschreitenden Maßnahmen einigten sich die Deutsche Telekom und der EBR 2015 auf eine Probephase, in der ein neuer und effizienterer Informations- und Konsultationsprozess für die EBR-Beteiligung getestet wurde. Im Rahmen der Probezeit wurden Arbeitsgruppen eingerichtet, um komplexe Themen für die Sitzungen des EBR-Ausschusses und der Plenarsitzungen vorzubereiten. Neu ist auch, dass monatlich Telepräsenzsitzungen einberufen werden und der Informationsprozess des EBR jederzeit schriftlich beginnen kann.

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